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EDV unterstützte Evaluation

Der Staat wendet einen hohen Anteil seiner Einnahmen für soziale Zwecke auf, und weite Teile der Bevölkerung sehen dieses Geld als gut angelegt an: es sichert den sozialen Frieden und ist eine Investition in die Zukunft. Es wird aber auch immer hinterfragt, ob diese aufgewendeten Mittel auch effektiv genutzt werden. In der Sozialen Arbeit hört man oft das Argument, dass Wirkungen entweder nicht messbar seien oder von zu vielen Faktoren abhingen, als dass diese überprüft werden können. Das ist sicher nicht falsch, die Antwort befriedigt jedoch nicht. Die MitarbeiterInnen möchten erfolgreich arbeiten und erfahrene Fachkräfte vor Ort wissen, wann und unter welchen Bedingungen welche Interventionen wirksam sind und welche Hilfen erfolgreich waren.

Wir haben daher in den letzten Jahren unsere Arbeit ständig reflektiert, hinterfragt und weiterentwickelt, um auch in „nicht standardisierten Situationen“ mit individuellen Problem- und Bedarfslagen erfolgreich sein zu können. Zuverlässigkeit und ein transparenter Arbeitsstil sind hierfür wichtige Voraussetzungen. Darüber hinaus hat sich immer wieder gezeigt, dass eine Hilfe von Anfang an Rahmenbedingungen benötigt, die auf die individuellen Bedarfslagen abgestimmt sind, sowie Ziele, die konkret und realistisch vereinbart sind. Auf dieser Grundlage setzen wir Arbeitsaufträge und sozialpädagogische Interventionen um und reflektieren und überprüfen diese.

Aufbauend auf unser bereits bestehendes EDV-System „Eventum“ -welches wir auch zur wirtschaftlichen Steuerung nutzen- haben wir daher die Voraussetzungen geschaffen, unsere Arbeit von Anfang an systematisch darzustellen, zu analysieren, zu bewerten und weiterzuentwickeln:

  • In einem ersten Schritt beschreiben wir anhand von eigens für die jeweilige Zielgruppe entwickelten Checklisten die individuellen Bedarfs-, Problem- und auch Gefährdungslagen.
  • Diese dienen als Grundlage für die Fallbesprechungen und –reflektionen und zur Erarbeitung eines individuellen und zielführenden Betreuungssettings innerhalb des Hilfeplanungsprozesses.
  • Für jede Hilfe überprüfen wir anhand eines Prüfschemas, ob realistische Ziele vereinbart wurden und das Setting geeignet ist, die vereinbarten Ziele zu erreichen.
  • Nach Beendigung einer Hilfe erfassen wir die Beendigungsgründe, ob die vereinbarten Ziele erreicht wurden und bewerten den Hilfeverlauf (Dieser Schritt befindet sich im Aufbau).
  • Gegliedert nach den unterschiedlichen Zielgruppen, werten wir für alle Hilfen die Bedarfslagen aus, damit wir unsere Arbeitsweisen und Konzepte speziell auf die jeweiligen Bedarfslagen weiterentwickeln können.

Darüber hinaus dient Eventum dazu, die geleisteten Stunden zu erfassen und gibt so den MitarbeiterInnen als auch der Institution die Möglichkeit nachzuweisen, welche Stunden geleistet und abgerechnet wurden. Damit behalten wir immer einen Überblick sowohl über die wirtschaftliche als auch die fachliche Seite unserer Arbeit.