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Professionalität zeigt sich...

beim Denken in der Tiefe, beim Reden in der Klarheit und beim Handeln in der Wirkung.

Im Bereich der Hilfen zur Erziehung ist die Soziale Arbeit mit den unterschiedlichsten, oft komplexen Situationen konfrontiert. Die Lebensbiographien von Jugendlichen sind gekennzeichnet durch mangelnde Unterstützung, wiederholte Beziehungsabbrüche oder traumatische Erfahrungen. Auf Außenstehende wirken sie mitunter aggressiv, ziellos und unmotiviert. Kinder wachsen unter Bedingungen auf, die ihre Entwicklung beeinträchtigen oder sie sind Gefährdungen ausgesetzt. Ihre Eltern sind offenbar überfordert, ihren Kindern die für eine gesunde Entwicklung notwendige Unterstützung zu geben oder sie ausreichend vor Gefahren zu schützen. Die Eltern kommen oft selbst aus schwierigen Familienverhältnissen und verfügen daher nicht über die notwendigen Fähigkeiten, ihre Kinder so zu erziehen, dass sie die gesellschaftlichen Anforderungen erfüllen können.

Damit wir die vereinbarten Ziele erreichen können, wirken wir auf belastende Lebensumstände ein und fördern gezielt die Kompetenzen der jungen Menschen und, je nach Hilfeform, auch die Erziehungsfähigkeit ihrer Eltern.
Wir unterstützen Eltern und ihre Kinder zunächst einmal bei der Alltagsorganisation. Kinder und Jugendliche benötigen die Möglichkeit, sich mit vorgegebenen Strukturen auseinanderzusetzen und Vorbilder, die sie dabei unterstützen. In der Auseinandersetzung lernen sie wichtige Fähigkeiten und können eine innerpsychische Ich-Struktur entwickeln, die es ihnen ermöglicht, Beziehungen einzugehen und eine zielorientierte Selbstwirksamkeit zu entfalten. Wir fördern die Entwicklung der Kinder, indem wir ihre sozialen, emotionalen und kognitiven Fähigkeiten gezielt stärken. Den Anforderungen des Kinderschutzes tragen wir dadurch Rechnung, dass wir unsere Aufmerksamkeit von Anfang einer jeden Hilfe an auf Gefährdungsmomente für das Kindeswohl richten, damit wir nichts übersehen und Gefährdungen frühzeitig thematisieren können. Durch das gemeinsame Entwickeln einer realistischen schulischen bzw. beruflichen Perspektive fördern wir die Selbstständigkeit der jungen Menschen und damit die Integration in die Gesellschaft.

Dabei sind uns folgende Vorgehensweisen und Arbeitsmethoden besonders wichtig:

  • Zu Beginn einer Hilfe schätzen wir die soziale Situation sorgfältig ein, in der sich der junge Mensch und seine Familie befinden. Das Verstehen der Konflikt- und Beziehungsdynamiken sowie das Erkennen von Ressourcen und Defiziten ist für uns eine Voraussetzung dafür, Ziele realistisch zu vereinbaren und die richtigen Arbeitsaufträge abzustimmen.
  • Wir strukturieren den Alltag gemeinsam mit den jungen Menschen, geben Orientierung und bieten verlässliche Beziehungen an, damit die notwendigen altersangemessenen Entwicklungsschritte bewältigt werden und sich stabile und gesunde innere psychische Strukturen herausbilden können.
  • In unsere sozialpädagogische Arbeitsweise integrieren wir systemische, psychoanalytische und kurzzeittherapeutische Techniken. Wir beachten systemische Zusammenhänge, reflektieren Verhaltensweisen und vermitteln Kompetenzen im Umgang mit Problemen.
  • Um die vereinbarten Ziele zu erreichen, beziehen wir die jungen Menschen und ihre Eltern in den Hilfeprozess ein, aktivieren Ressourcen und stärken die Motivation.
  • Wir treten engagiert für den Kinderschutz ein und erarbeiten gemeinsam Lösungen in Krisensituationen.
  • Ein wertschätzender, transparenter, ressourcenorientierter und verbindlicher Arbeitsstil ermöglicht es uns auch in schwierigen Situationen Beziehungen aufrecht zu halten. Im Rahmen der Hilfeplanung kooperieren wir mit den Sozialen Diensten, so dass alle „an einem Strang ziehen“, Kräfte freigesetzt und Wirkungen auch nachhaltig erzielt werden können.

Professionelle Organisationsstrukturen, erfahrene MitarbeiterInnen und Leitungskräfte, klar geregelte Verantwortlichkeiten, regelmäßige Teamsitzungen und Supervision ermöglichen es, dass die zur Verfügung gestellten Ressourcen optimal genutzt werden können.